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Themenübersicht Geflügel

01 Aviäre Influenza

01 Beschäftigungsmaterial in der Putenhaltung

01 Bodenhaltungssystem Legehennenstall

01 Bruderhahnaufzucht_Aktualisierung

01 Brustbeinveränderungen bei Legehennen

GeflügelWohl im Fokus - Darmgesundheit bei Masthühnern

GeflügelWohl im Fokus - Darmgesundheit Puten

01 Darmmikrobiom

01 Eigenkontrolle Tiergerechtheit

01 Emissionsminderungen in der Jung- und Legehennenhaltung

01 Emissionsminderungen in der Masthühnerhaltung

01 Erhöhte Ebenen

01 Fangen und Verladen von Althennen

01 Haltungsanreicherung bei Masthühnern

01 Haltung von Geflügel mit intaktem Schnabel

01 Hepatische Lipidose

01 Hitzestress bei Geflügel

01 Impfen von Masthühnern

01 Möglichkeiten Geschlechtsbestimmung im Ei

01 Notfallmaßnahmen bei Federpicken und Kannibalismus

01 Optimierte Kalziumversorgung

01 Umgang mit kranken und verletzten Geflügel

01 Verlängerung der Haltungsdauer oder induzierte Legepause

01 Verzicht auf Schnabelkürzen

01 Wertschöpfungskette in der Putenhaltung

01_Auslaufmanagement Mastgänse

01_Pekingentenmast

02 Podcast Bruderhahnaufzucht

02 Podcast Digitalisierung im Masthühnerstall

02 Podcast Insektenprotein

02 Podcast Kupierverzicht Puten

02 Podcast Legehennenhaltung

03 Video Aviäre Influenza

03 Video Beschäftigungsmaterial in der Masthühnerhaltung

03 Video Beschäftigungsmaterial Putenaufzucht

03 Video Erhöhte Ebenen in der Hühnermast

03 Video Erhöhte Ebenen in der Masthühnerhaltung - Projekt MaVeTi

03 Video Erhöhte Ebenen in der Masthühnerhaltung - Umfrage

03 Video Erhöhte Ebenen in der Masthühnerhaltung - Verbesserung des Tierschutzes

Erhöhte Ebenen in der Masthühnerhaltung

03 Video Erhöhte Sitzmöglichkeiten für Masthühner in der Diskussion

03 Video Mastgänse

03 Video Pute Beschäftigungsmaterial

03 Video Verbesserung des Tierschutzes in der Putenhaltung

03 Video Virtuelle Einblicke in den Legehennenstall - ein typisches Bodenhaltungssystem

04 Vodcast Eigenkontrolle Tiergerechtheit

04 Vodcast PumaZu

04 Vodcast Tierwohl Masthuhn

05 Aufstallpflicht in Mobilstallhaltung

05 Auslaufgestaltung bei Legehennen

05 Auslaufgestaltung in Mobilstallhaltung

05 Aviäre Influenza

05 Beschäftigungsmöglichkeiten und Raumstrukturierung in der Putenhaltung

05 Bruderhahnaufzucht

05 Bruderhähne und Zweinutzungshühner

05 Brustbeinschäden bei Legehennen

05 Darmgesundheit bei Puten

05 Ektoparasiten bei Legehennen

05 Fussballengesundheit bei Puten

05 Fußballenentzündungen

05 Gänsehaltung

05 Gänsepeter

05 Hitzestress bei Geflügel

05 Hygiene in Geflügelbetrieben

05 Hühnermast in Mobilställen

05 Impfprophylaxe bei Jung- und Legehennen

05 Kritische Kontrollpunkte in der Junghennenaufzucht

05 Nachhaltigkeit Broilernet

05 Neuland Putenbetrieb

05 Schlupf im Stall

05 Strategien zum Ausstieg aus dem Kükentöten

05 Tiergerechte Beleuchtung

05 Tierwohl in der Geflügelhaltung

05 Tierwohlindikatoren in der Legehennenhaltung

05 Verhaltensstörungen bei Legehennen

05 Zukunftsorientierte Haltungssysteme für Masthühner im Blick

05 Zweinutzungshühner

06 Alternative Eiweißquellen

06 AminoVit

06 Bruderhahnaufzucht

06 Cold plasma mite trap

06 EIP-Agri-Legehennen-Projekte

06 EIP Broilermaststall

06 Futterbereitstellung bei Legehennen

06 Fütterung von Legehennen bei verlängerter Nutzungsdauer

06 Hygiene in Mobilställen

06 Hühnermast Mobilstall

06 Mobile Schlachtung

06 NaTiMon

06 Projekt AntiMin

06 Risikoorientiertes Herdenmanagement

06 Stallstrukturierung Masthühner

06 Wissen-Dialog-Praxis Projekte

Gesamtbetriebliche Haltungskonzepte Geflügel


Deutschland strebt an, bis 2045 klimaneutral zu werden und seine Treibhausgasemissionen, auch im Sektor Landwirtschaft, erheblich zu reduzieren. Als erstes Zwischenziel sollen in Deutschland bis 2030 die Ammoniakemissionen um 29 % im Vergleich zum Referenzjahr 2005 gesenkt werden. Ammoniak zählt nicht zu den im Klimaschutzgesetz geregelten Treibhausgasen, wirkt jedoch indirekt klimarelevant und kann Einfluss auf die Tiergesundheit und das Stallklima haben.

Auch für bestehende, größere Altanlagen gibt es in der TA Luft Vorgaben, die Anlagen aus emissionsfachlicher Sicht auf den neuesten Stand zu bringen, die sogenannte Altanlagensanierung. Bestehende, genehmigungspflichtige Geflügelanlagen (nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG30)) müssen, wie auch andere Tierhaltungsanlagen, gemäß den Vorgaben der TA Luft ihre Emissionen nachweislich mindern. Besonders relevant für die Geflügelhaltung in geschlossenen und zwangsbelüfteten Ställen sind dabei die Emissionen von Ammoniak, Staub und Gerüchen.

Eine Ausarbeitung des Tierwohl-Kompetenzzentrums Geflügel soll einen Überblick über die bereits anerkannten Minderungsmaßnahmen für die verschiedenen Anlagengrößen in der Jung- und Legehennenhaltung geben und auch einen Ausblick auf mögliche zukünftige Möglichkeiten gewähren.

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Der Legehennenstall auf dem VBZL Haus Düsse ist untergliedert in vier Abteile. Eines davon wurde im Jahr 2025 vollständig modernisiert. Dieses Demonstrationsabteil wurde mit einem in der Praxis gängigem Bodenhaltungssystem ausgestattet. Interessierte können sich in einem virtuellen Stallrundgang über die wichtigsten Elemente dieses Bodenhaltungssystems informieren.

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Wenn Legehennen das Ende ihres Produktionszyklus nach ca. 70 bis 100 Lebenswochen erreicht haben, werden sie als „Althennen“ in spezielle Transportkisten verladen und anschließend zum Schlachthof transportiert. Der vorliegende Artikel soll ein Sachstandsbericht sein, um die aktuelle Situation beim Fangen und Verladen, insbesondere von Althennen, darzustellen. Es werden keine Empfehlungen hinsichtlich einer bestimmten, zu präferierenden Fang- und Verlademethode ausgesprochen.

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Das Projekt MeTiWoLT II („Mehr Tierwohl für Legehennen in Thüringen II") beschäftigte sich im Zeitraum von April 2020 bis März 2023 intensiv mit der Untersuchung von Brustbeinveränderungen bei Legehennen. Der Thüringer Geflügelgesundheitsdienst, in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Geflügelwirtschaftsverband e.V., begleitete über die Projektlaufzeit 10 Legehennenherden und sammelte Daten zum Brustbeinstatus im Verlauf der Legeperiode und den möglichen Einflussfaktoren der Entstehung von Brustbeinveränderungen. 

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Der Grundstein für Verhaltensweisen und Leistungen der späteren Legehennen wird in der Aufzuchtphase gelegt und erfordert viel Fachwissen und Erfahrung. Fehler, die in dieser Phase gemacht werden, lassen sich später in der Legeperiode in der Regel nicht mehr korrigieren. Daher ist die frühe Erkennung von Federpicken und/oder Kannibalismus und die unverzügliche Einleitung von Schritten zur Unterbindung der Verhaltensstörungen essentiell.

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Seit Anfang des Jahres 2022 sind die Junghennenpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Ursachsen dafür sind das Verbot des Kükentöten (vor allem die Bruderhahnaufzucht oder die Geschlechtsbestimmung im Ei), die hohen Futtermittelpreise sowie die deutlich höheren Lohn- und Energiekosten. Daher wächst das Interesse der Landwirt:innen  die Nutzungsdauer der Legehennen zu verlängern, um die gestiegenen Anschaffungskosten für Jungtiere über  eine höhere Anzahl verkaufter Eier zu kompensieren. Dies kann u. a. durch eine verlängerte Legeperiode oder mit Hilfe einer induzierten Legepause (Mauser) erfolgen.

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Jedes Jahr schlüpfen ca. 45 Millionen männliche Küken der Legelinien in Deutschland. Die als „Bruderhähne“ bezeichneten männlichen Legehennen-Küken weisen einen geringen Fleischansatz auf und wurden bis vor kurzem als Eintagsküken getötet. Mit dem steigenden Wunsch der Verbraucher und den vermehrten Bestrebungen der Geflügelbranche, werden unterschiedliche Konzepte entwickelt um eine Alternative für das Töten von Eintagsküken zu finden.  Im Mai 2021 hat die Regierung den Ausstieg aus dem Kükentöten ab dem 1. Januar 2022 beschlossen. Ab dem Jahr 2024 wird unter Umständen zusätzlich die Geschlechtsbestimmung im Ei nach dem 6. Bruttag verboten. An der Zucht und Haltung von Zweinutzungshühnern wird seit Jahren intensiv geforscht. Die Aufzucht von Bruderhähnen rückt immer weiter in den Fokus der Debatte.

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EiKoTiGer – Erhebung von Tierschutzindikatoren leicht gemacht?

Interview mit Dr. Daniel Gieseke vom Fachbereich Nutztierethologie und Tierhaltung, Universität Kassel

Nach Tierschutzgesetz § 11 (8) sind Geflügelhalter*innen angehalten, regelmäßig tierbezogene Merkmale in ihren Herden zu erheben und auszuwerten. Doch welche Indikatoren geben im Stall Auskunft über Tiergesundheit und Verhalten?

Als Hilfestellung veröffentlichte das KTBL 2016 einen Leitfaden zur Indikatorerhebung für Halter*innen von Jung- und Legehennen, Masthühnern und Mastputen. Fragen wie „Ist das System in der Praxis anwendbar?“ und „Wann sind Ergebnisse als gut oder schlecht einzuordnen?“ blieben jedoch zunächst offen.

Diesen Fragestellungen widmete sich nun das Projekt EikoTiGer (Eigenkontrolle Tiergerechtheit). Im Interview gibt Dr. Daniel Gieseke (Fachbereich Nutztierethologie und Tierhaltung, Universität Kassel) Auskunft über seine Arbeit im Projekt. Dabei berichtet er über Praxistauglichkeit, Auswertungsverfahren so wie Vor- und Nachteile des Systems und gewährt Einblicke in seine Zusammenarbeit mit Geflügelhaltern und -halterinnen.   

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Das Töten von männlichen Eintagsküken der Legerichtung wird seit Jahren im Agrarsektor und bei Verbrauchern kontrovers diskutiert. Durch die Zucht auf Legeleistung setzen die männlichen Tiere dieser Linien kaum Fleisch an und gelten somit als „unerwünschte Nebenprodukte“. Als Konsequenz werden jährlich ca. 42 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen in Deutschland getötet. Um dies zu verhindern wurde in den letzten Jahren verstärkt nach Alternativen gesucht und an unterschiedlichen Lösungsansätzen geforscht. 

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Federpicken und Kannibalismus sind bei Jung- und Legehennen auftretende Verhaltensstörungen, die negative Auswirkungen auf das Tierwohl der betroffenen Tiere haben. Darüber hinaus kann diese Verhaltensstörung zu Leistungseinbußen und erhöhter Mortalität innerhalb der Herde führen. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen die Ursachen hierfür in einem multifaktoriellen Geschehen bedingt aus Umweltfaktoren, Fütterungsform und Genetik.

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