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Netzwerk Fokus Tierwohl: Praxiswissen für eine tierwohlgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung

Um Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz, Qualität bei der Produktion sowie Marktorientierung zu priorisieren, wurde das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl gegründet. Das Verbundprojekt hat das Ziel, den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern, um schweine-, geflügel- und rinderhaltende Betriebe in Deutschland hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung zukunftsfähig zu machen.

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Aktuelles aus dem Netzwerk zum Thema

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Aktuelles aus dem Netzwerk

Netzwerk Fokus Tierwohl auf den Öko-Feldtagen

Das Netzwerk Fokus Tierwohl präsentiert sich auf den Öko-Feldtagen vom 28. - 30. Juni 2022 auf der hessichen Staatsdomäne Gladbacherhof in Villmar-Aumenau.

Mitarbeiter des Projektes stehen für Fragen rund um das Tierwohl auf dem Stand T3 zur Verfügung. Auf dem Stand sind u.a. Informationen zur kuhgebundenen Aufzucht von Kälbern, Bewegungsbuchten im Abferkelstall sowie Struktur und Beschäftigung im Masthühnerstall erhältlich. Zudem sind Stallmodelle aus dem Projekt "Gesamtbetriebliche Haltungskonzepte" der BLE ausgestellt. Im Fachforum "LLH Stallgespräche" referiereren Experten und Praktiker zu verschiedenen Tierwohlthemen.

weitere Informationen zur Veranstaltung

Veranstaltungen im Fachforum "LLH Stallgespräche"

Aktuelles Video: Kälber kuhgebunden aufziehen – ammengebunden Aufzucht

In der Milchviehhaltung ist es unüblich, dass die Kälber in der Tränkephase direkt von den Kühen versorgt werden. Seit vielen Jahren gibt es Betriebe, die ihre Kühe melken und den Kühen und Kälbern gleichzeitig die Möglichkeit geben das normale Mutter-Kind Verhalten ausleben zu können. „Kuhgebundene Aufzucht“ ist kein starres System, denn die Umsetzung kann auf jedem Betrieb anders aussehen. Wann und wie lange die Kälber an der Mutter oder einer Amme saugen können und wie das Absetzen erfolgt, ist sehr betriebsindividuell. Wie kuhgebundene Aufzucht an der Amme auf einem sehr großen Betrieb in der Praxis aussehen kann, wird an Hand des Beispiels Hofgut Eichigt (sächsisches Vogtland) gezeigt.

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Praktikererfahrungen zum Kupierverzicht

Nach wie vor gilt die Haltung von unkupierten Schweinen als Königsdisziplin. Viele Landwirte scheuen aufgrund der möglichen Folgen bei Schwanzbeißausbrüchen den Einstieg in den Kupierverzicht. Seit Jahren versuchen Wissenschaft und Praxis Lösungen zu finden, erfolgreich Tiere mit intakten Ringelschwänzen zu halten. Mittlerweile liegen bereits zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Einflussfaktoren und erfolgversprechenden Maßnahmen bei der Haltung unkupierter Schweine vor. Trotzdem sind es vor allem Erfolgsgeschichten von Berufskolleginnen und Berufskollegen, die andere Betriebe dazu motivieren, sich mit dem Kupierverzicht auseinanderzusetzen und auf dem eigenen Betrieb selbst Erfahrungen zu sammeln. Auf Anregung der Arbeitsgruppe Kupierverzicht im Tierwohl-Kompetenzzentrum Schwein haben Tierwohlmultiplikator:innen mit Betriebsleiter:innen über Erfolge und Misserfolge auf ihrem Weg zum Kupierverzicht gesprochen. 

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Aktueller Podcast: Puten mit intaktem Schnabel - Geht das?

Die neue Podcast-Folge des Netzwerks Fokus Tierwohl beschäftigt sich mit dem Kupierverzicht bei Puten. Das Kürzen der Schnabelspitze bei den Eintagsküken ist seit vielen Jahren eine Praxis, die die Folgen von Pickverletzungen an den Artgenossen vermindern soll. Der Eingriff gilt aber als Amputation im Sinne des Tierschutzgesetzes und ist damit verboten. Mit Ausnahmegenehmigung darf der Eingriff auch derzeit noch durchgeführt werden. Was ist das Besondere am Verhalten der Puten, das den Kupierverzicht so erschwert? Welche Erfahrungen bei der Haltung von Puten mit intakten Schnäbeln liegen aus Versuchen und Projekten bereits vor?

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Aktueller Vodcast: Mehr Tierwohl für das Masthuhn

In der Diskussion zur Verbesserung des Tierwohls in der Haltung von Masthühnern sind erhöhte Ebenen und Pickblöcke in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Aber wie sollten die Ebenen für die Tiere gestaltet sein? Werden diese von den Masthühnern tatsächlich über die gesamte Haltungsperiode angenommen? Wie sieht es bei Pickblöcken aus, beeinflussen unterschiedliche Härtegrade die Nutzung?

Aber es gilt nicht nur Fragen zum Tierverhalten zu klären. Auch ein gutes Stallklima ist ausschlaggebend für die Gesundheit der Tiere. Ziel ist es, die Konzentration der Schadgase CO2 und Ammoniak gering zu halten. Doch können die CO2 - und Ammoniakkonzentrationen im Stall herangezogen werden, um die Lüftung direkt zu steuern?

Diese Fragen wurden im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz „Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung“ untersucht. Im Interview berichten Jan Heck und Birgit Schiller (Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung, Tierärztliche Fakultät an der LMU München) über Beobachtungen und Erfahrungen, die sie im Laufe der Projektzeit auf verschiedenen Praxisbetrieben sammeln konnten.

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Tierwohlorientiertes Auslaufmanagement bei Mastgänsen

Wie kann eine tierwohlgerechte Auslaufgestaltung aussehen?

Neben wenigen Vollerwerbsbetrieben in den für Deutschland typischen Gänseregionen wird die Gänsemast hierzulande überwiegend im landwirtschaftlichen Nebenerwerb zur Direktvermarktung mit Haltung der Tiere im Freiland betrieben. Hierfür sollte ein entsprechend großer Grünauslauf vorgehalten werden. Spätestens ab der 9. Lebenswoche, wenn die Gänse voll befiedert sind, ist ein Zugang zur Weide zu ermöglichen. Der Weideauslauf muss den Tieren das ganze Jahr, bzw. die gesamte Haltungsperiode, zur Verfügung stehen und kann wesentlich zur bedarfsgerechten und kostengünstigen Ernährung der Tiere beitragen.

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Umfrage: Praxiserfahrungen mit technischen Systemen zur Geburtsüberwachung bei Rindern

Die Technisierung von Prozessen im Milchviehstall ist in vielen Bereichen weit fortgeschritten. Technische Systeme bieten den Vorteil, dass die Arbeitskraft zeitlich flexibler eingesetzt werden kann. Ein Feld, bei dem technische Lösungen sowohl von Seiten des Tierschutzes als auch von Seiten der Arbeitswirtschaftlichkeit interessant sein können, ist die Überwachung von Geburten. Auch wenn einige der verfügbaren Systeme bereits relativ lange auf dem Markt erhältlich sind, fehlt es an einer systematischen Erhebung, wie weit die Systeme in der Praxis verbreitet sind und ob sie sich unter Praxisbedingungen bewährt haben.

Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Rind im Netzwerk Fokus Tierwohl führt daher eine Umfrage durch, um Praktikererfahrungen mit diesen Systemen zu erheben.

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Unbeliebte Mitbewohner im Legehennenstall – Die Rote Vogelmilbe

Der am häufigsten vorkommende sowie wirtschaftlich bedeutendste Ektoparasit im Legehennenstall ist die Rote Vogelmilbe. Der Parasit befällt seinen Wirt vorrangig nachts, um Blut zu saugen. Dabei stellt die Legehenne den wichtigsten Wirt für die Rote Vogelmilbe da, aber auch andere Geflügelarten können befallen werden. Die Bekämpfung der Roten Vogelmilbe stellt ein altbekanntes Problem in der Legehennenhaltung dar. Die Parasiten können teilweise monatelang ohne Nahrung auskommen und somit sogar in unbesetzten Ställen über Monate überleben. Ihre Bekämpfung ist durch ihre schnelle Resistenzentwicklung und hartnäckige Überlebensfähigkeit besonders anspruchsvoll.

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Chance oder Last? – die betriebliche Eigenkontrolle im Schweinestall

Nach Tierschutzgesetz § 11 (8) sind Schweinehalter*innen angehalten, regelmäßig tierbezogene Merkmale in ihren Herden zu erheben und auszuwerten. Doch welche Indikatoren geben im Stall Auskunft über Tiergesundheit und Verhalten? Im Projekt „EiKoTiGer“ wurde ein Orientierungsrahmen zu Einordnung der betrieblichen Tierwohlsituation anhand von Ziel- und Alarmwerten erarbeitet.  Der Orientierungsrahmen (Sauen und Saugferkel, Aufzuchtferkel und Mastschweine) wurde 2020 online veröffentlicht und steht zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.

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Aktuelles Video: Praxiserfahrungen mit der BeFree Bewegungsbucht

Die im Februar 2021 geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hat die Herausforderungen für sauenhaltende Betriebe auf ein hohes Niveau gehoben. Die Fixierungsdauer von Sauen im Produktionszyklus wurde insgesamt auf nur wenige Tage verkürzt. Im Abferkelstall dürfen Sauen künftig höchstens nur noch fünf Tage um den Geburtstermin  in einem Kastenstand fixiert werden. Die Abferkelbuchten müssen mindestens 6,5 m² groß sein und einen ausreichend großen Liege- und Ruhebereich für die Sau und ihre Saugferkel bieten. Die Ferkelerzeuger haben nun 15 Jahre, bis Februar 2036 Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, Konzepte für die Umstellung zu entwickeln und die finanziellen Voraussetzungen für die aufwändigen Umbauten zu schaffen.

Der Betrieb Schmidle in Baden-Württemberg ist den Schritt in Richtung eines neuen Haltungskonzeptes bereits vorab gegangen. Seit 2019 ist der neue Abferkelstall mit BeFree-Bewegungsbuchten der Firma Schauer Agrotronic GmbH in Betrieb. Die Buchten gehen mit ihren 7 m² Grundfläche über die geforderte Mindestfläche von 6,5 m² hinaus. So wird es auch von vielen Experten empfohlen.

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Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Rind 

Zur Veranstaltungsübersicht | Zur Anmeldung

Green Dairy- Integrierte Tier-Pflanze-Agrarökosysteme

28. Juni 2022 11:00 - 12:00,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Entwicklung von Tier-Pflanze-Agrarsystemen, die sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind, als auch ein hohes ...

Vorstellung des neuen Kuhstalls der Ökolandbau-Forschung auf dem Gladbacherhof

28. Juni 2022 12:00 - 12:30,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Stallrundgang mit Erläuterungen zu Praxis und Forschung

 

Welchen Einfluss hat die Intensität der ökologischen ...

Projekt "100 nachhaltige Bauernhöfe" - Was wir machen und was uns antreibt

28. Juni 2022 14:00 - 14:45,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Einblicke in die Projektarbeit mit teilnehmenden Betrieben aus Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau, mit einem ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Schwein 

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Emissionsminderung in der Schweinehaltung – Reduktion von Ammoniakemissionen durch Gülleansäuerung
Emissionen / Immissionen, Schwein allgemein, Gülleansäuerung

28. Juni 2022 10:00 - 12:30,

Online

Schweinehalter*innen beschäftigen sich durch das Klimaschutzgesetz und die novellierte TA Luft zunehmend mit den Möglichkeiten emissionsmindernde Maßnahmen in den Betrieb zu ...

Hitzestress bei Schweinen Teil 2
Hitzestress, Lüftung, Kühlung

28. Juni 2022 10:00 - 12:00,

Online

Liebe Schweinehalterinnen und Schweinehalter,

der Sommer steht vor der Tür und damit die zunehmende Anzahl heißer Tage. Schweine reagieren sehr empfindliche auf hohe ...

Green Dairy- Integrierte Tier-Pflanze-Agrarökosysteme

28. Juni 2022 11:00 - 12:00,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Entwicklung von Tier-Pflanze-Agrarsystemen, die sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind, als auch ein hohes ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Geflügel 

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Legehennen in Mobilställen - Chancen und Risiken für Tierwohl, Markt- und Bürgerakzeptanz

28. Juni 2022 10:00 - 10:45,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Projekt MobiWohl: Projektvorstellung und erste Erkenntnisse

 

Erste Erkenntnisse und Ergebnisse aus deutschlandweiten  ...

Green Dairy- Integrierte Tier-Pflanze-Agrarökosysteme

28. Juni 2022 11:00 - 12:00,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Entwicklung von Tier-Pflanze-Agrarsystemen, die sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind, als auch ein hohes ...

Projekt "100 nachhaltige Bauernhöfe" - Was wir machen und was uns antreibt

28. Juni 2022 14:00 - 14:45,

Hessische Staatsdomäne Gladbacherhof Gladbacherhof 65606 Villmar

Einblicke in die Projektarbeit mit teilnehmenden Betrieben aus Landwirtschaft, Gartenbau und Weinbau, mit einem ...

Weitere Förderprojekte zum Bereich Tierwohl