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Netzwerk Fokus Tierwohl: Praxiswissen für eine tierwohlgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung

Veröffentlichungen aus den Arbeitsgruppen des Netzwerks

Themenübersicht

Um Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz, Qualität bei der Produktion sowie Marktorientierung zu priorisieren, wurde das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl gegründet. Das Verbundprojekt hat das Ziel, den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern, um schweine-, geflügel- und rinderhaltende Betriebe in Deutschland hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung zukunftsfähig zu machen.

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Aktuelles aus dem Netzwerk Fokus Tierwohl und der Branche

Mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm Nutztierhaltung wird das bundesweite Verbundprojekt Netzwerk Fokus Tierwohl für weitere drei Jahre unterstützt, um mehr Wissen rund um das Thema Tierwohl in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu vermitteln. In den letzten Jahren konnte durch die zahlreichen Veranstaltungen und die intensive Facharbeit ein umfassendes Netzwerk aus Praktikern, Beratern und Wissenschaftlern aus allen Bundesländern aufgebaut werden. Die Zusammenführung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen sind der Schlüssel, um zukunftsweisende und gleichzeitig praktikable Verfahren für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung zu etablieren.

Die Impulsbetriebe sind ein essenzieller Teil des Netzwerks. Sie zeichnen sich durch eine besonders am Tierwohl orientierte Haltung ihrer Tiere sowie durch eine nachhaltige und ressourcenschonende Wirtschaftsweise aus. Für die zweite Förderphase werden bundesweit erneut engagierte und motivierte Betriebe mit einem zukunftsweisenden Konzept für mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit gesucht, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen in das Netzwerk Fokus Tierwohl einbringen. 

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Ammoniak zählt neben Methan und Lachgas zu den relevanten gasförmigen Emissionen, die im Rinderstall entstehen können. Zum Großteil kommen die Ammoniak-Emissionen in Deutschland aus dem Sektor Landwirtschaft, wobei über 70 % aus der Tierhaltung (Stall und Lagerung von Wirtschaftsdünger) und ca. 25 % aus den Böden (Ausbringung von Wirtschafts-, Mineral- und anderen organischen Düngern sowie dem Weidegang) kommen. 

Ammoniak sowie auch die in der Luft gebildeten Feinstaubpartikel schädigen nachweislich Ökosysteme und Pflanzen und gefährden die menschliche Gesundheit. Zur Vermeidung negativer Auswirkungen auf Tier, Mensch und Umwelt sollen die Emissionen zukünftig weiter reduziert werden. Eine Übersicht des Tierwohl-Kompetenzzentrums Rind gibt einen Einblick in die Entstehung von Ammoniak und zeigt die Maßnahmen zur Reduzierung durch Verlinkungen zu (Forschungs-)Projekten auf.

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In Hinblick auf die Sicherstellung eines hohen Maßes an Tierwohl spielen drei Kriterien eine entscheidende Rolle: Neben der Möglichkeit Normalverhalten auszuführen und der Vermeidung von Belastungsstress, ist die Tiergesundheit ein zentraler Baustein.

Die Darmgesundheit steht hierbei besonders im Fokus. So ist der Darm nicht nur für die Aufspaltung des Futters in seine einzelnen Bestandteile zuständig. Viel mehr übernimmt er auch einen Teil der Immunabwehr und bildet zusammen mit den im Darm lebenden Mikroorganismen eine Schranke für das Eintreten von Krankheitserregern.

Doch was können Putenhalter tun, um die Darmgesundheit in ihren Herden zu fördern? Wie kann man mögliche Probleme frühzeitig erkennen?

Ein Leitfaden des Tierwohl-Kompetenzzentrums Geflügel gibt hierauf Antworten und richtet sich an Landwirte, Tierbetreuer und Auszubildende. Er soll die Vielzahl an Einflussfaktoren aufzeigen, die sich negativ auf die Darmstabilität auswirken können. Interessierte erhalten Tipps, wie sie frühzeitig Hinweise für Infektionen, als auch Verschiebungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms erkennen.

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Im Rahmen des Verbundprojekts RindforNet_SH werden Fragen der Digitalisierung in der Milchviehhaltung beim Weidemanagement, in der Überwachung der Eutergesundheit und bei der Nutzung von Klimabilanzierungstools untersucht. Eine neue Online-Seminarreihe bietet Informationen zur Eutergesundheit.

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Teilnahmeaufruf zur Erfassung bestehender Management- und Hygienekonzepte in deutschen Mastgeflügelbetrieben. Umfrage zum Projektstart MiniAbeR an der TU München

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Sie sind neu- oder umbauwilliger Landwirt und wollen auf ein alternatives Haltungssystem umsteigen? Dann sollten Sie gut überlegt mit der Planung beginnen. Da der Immissionsschutz ein wesentlicher Teil des Genehmigungsverfahrens ist und über die Erfolgsaussichten entscheidet ist es sinnvoll, fachkundige Bauberater sowie Sachverständige, insbesondere zum Immissionsschutz, einzubeziehen. Was beachtet werden muss, wird im Leitfaden des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein im Netzwerk Fokus Tierwohl erläutert. 

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In den letzten Jahren haben sich die biologischen Leistungen der Sauen kontinuierlich verbessert. Als Folge des genetischen Fortschritts, Verbesserungen im Besamungsmanagement sowie einer bedarfsgerechteren Versorgung der Sauen in der Trächtigkeit ist vor allem die Anzahl lebend geborener Ferkel stark angestiegen. Daran schließt sich allerdings als Herausforderung das Management der großen Würfe an. Ein Leitfaden des Netzwerks Fokus Tierwohl gibt Hinweise zum tierwohlgerechten Management großer Ferkelwürfe.

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Mit dem Projekt GeNIAL sollen Personen in Landwirtschaft, Garten-, Obst- und Weinbau für den Klimawandel und seine Auswirkungen sensibilisiert und befähigt werden, den eigenen Betrieb mit nachhaltigen Maßnahmen an den Klimawandel anzupassen. Dazu werden Schulungsunterlagen sowie Lehr-, Fortbildungsmodule für Bildungs- und Beratungsträger in der Projektregion Baden-Württemberg und Hessen entwickelt. Die erarbeiteten Unterlagen werden nach einer Pilotphase Bildungs- und Beratungsträgern aller Bundesländer zur freien Verfügung angeboten.

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Videos

Podcasts

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Rind 

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Es brennt im Stall – wie rette ich meine Tiere und an wen kann ich mich im Nachhinein wenden?
Brandfall

29. Feb. 2024 19:00 - 21:00,

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Auch im best-vorbereitesten Betrieb kann es zu einem Brand kommen. Nachdem es im ersten Teil dieses Veranstaltungsduos um die Maßnahmen ging, die ergriffen werden können um ...

[AUSGEBUCHT] Geburtshilfelehrgang beim Rind (Theorie & Praxis)
Geburtsüberwachung und Geburtshilfe

1. März 2024 09:15 - 12:45,

Griesheim

Die Geburt ist ein zentrales Ereignis für Mensch und Tier. Eine fachgerechte Geburtshilfe ist der Grundstein für ein gesundes und vitales Kalb, sowie eine gesunde und ...

Anwenderseminar Trockenstellen von Milchrindern ohne Antibiotika
Antibiotikareduzierung, Trockensteher

7. März 2024 09:00 - 15:00,

Köllitsch

Ohne Antibiotika Milchrinder trockenstellen ist kein Hexenwerk. Aber einfach nur Antibiotika weg lassen geht auch nicht. Der Landwirt muss das Trockenstellen optimal ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Schwein 

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Brandfall

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Das neue Tierhaltungskennzeichen – was bedeutet das für mich und fürs Tierwohl?

4. März 2024 19:00 - 20:00,

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Mit dem 01.10.2023 ist das neue Tierhaltungskennzeichen in Kraft getreten. In diesem Vortrag möchten wir klären, was das neue Label bedeutet, für wen es gilt und was ab jetzt für ...

Fachtag Bau und Technik Schwein - Zukunftsfähige Fütterung und Technik
Schwein allgemein, Fütterung

6. März 2024 09:30 - 15:30,

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Der Stallbau der Zukunft braucht eine passende Fütterungstechnik und Fütterung, die ein gewünschtes Tierverhalten unterstützt und nachhaltig ist. Sie soll tier- und ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Geflügel 

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Brustbeinschäden und Frakturen bei Legehennen – was bedeutet das für meine Tiere und mich?
Brustbeinveränderung, Legehenne

29. Feb. 2024 17:00 - 18:30,

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Mehr als durchschnittlich 40 % der Legehennen haben zum Ende der Legeperiode Brustbeinschäden. Neben den dadurch entstehenden Schmerzen und dem somit gemindertem Wohlergehen der ...

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Umgang mit krankem und verletztem Geflügel und Durchführung der richtigen Nottötung

6. März 2024 10:00 - 10:30,

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Die Gesundheit der Tiere spielt für Tierhalter:innen eine wichtige Rolle. Durch vorbeugende Maßnahmen und ein gutes Management ist es möglich, den Gesundheitsstatus zu optimieren ...

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