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Notfall im Schweinestall: Management eines akuten Schwanzbeißgehens

Stand: Januar 2026

  • Anne-Claire Berentsen, LAVES Niedersachsen
  • Reinhard Brunner, Impulsbetrieb Tierwohl
  • Karl Harleß, Impulsbetrieb Tierwohl
  • Dr. Haiko Hofmann, Bundesverband Rind und Schwein e.V.
  • Mirjam Lechner
  • Dr. Eckhard Meyer, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
  • Dr. Sandra Ripke, LAVES Niedersachsen
  • Dr. Karl-Heinz Tölle, Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschland e.V.
  • Dr. Astrid van Asten, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

  • Dr. Maren Gerlach, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Ulrich Hartmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • Marie Lüke, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Poster "Notfallplan Schwanzbeissen" zum Download

Einleitung

Schwanzbeißen ist ein weit verbreitetes Problem in der Schweinehaltung, das erhebliche tierschutzrechtliche und wirtschaftliche Auswirkungen haben kann. Die Ursachen zu analysieren und zu beheben kann sehr herausfordernd sein.

Schwanzbeißen ist ein multifaktorielles Geschehen, welches sich nicht auf die konventionelle Schweinehaltung beschränkt, sondern auch in extensiven Haltungsverfahren, in der ökologischen Haltung sowie in der Freilandhaltung auftreten kann. Eine Vielzahl von Haltungs-, Fütterungs- und Managementfaktoren, sowie die Tiergesundheit können einen Einfluss auf das Auftreten haben.

Das Netzwerk Fokus Tierwohl hat auf Basis bestehender Praxisleitfäden, Beraterempfehlungen und Praxiserfahrungen einen Notfallplan erstellt, der bei einem Auftreten von Schwanzbeißausbrüchen Unterstützung bietet.

 

 

In 6 Schulungsmodulen erhalten Sie einen fundierten Überblick über die Ursachen, Ablenkungsmaßnahmen, Behandlung gebissener Schweine, sowie Frühwarnsignale, die auf ein zukünftiges Schwanzbeißgeschehen hinweisen. 

Ziel der Module ist es, Ihr Verständnis für die Bedürfnisse der Tiere zu vertiefen und Ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um das Wohlbefinden Ihrer Schweine zu verbessern und gleichzeitig die Produktionssicherheit zu erhöhen.