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Geräuschkulisse

Die Geräuschkulisse kann Aufschluss über den Gesundheitszustand der Herde und mögliche Verhaltensauffälligkeiten geben und sollte daher regelmäßig überwacht werden. Es empfiehlt sich auf die Geräuschkulisse bereits vor dem Betreten des Stalles zu achten, da sich diese durch das Betreten und die Anwesenheit von Personen im Bestand verändern kann.

Soll-Zustand

  • Ruhige Herde, ohne besondere Geräuschkulisse

  • Fröhliche Laute der Puten

  • Bei Betreten des Stalls sind akustische Reaktionen der Tiere normal, wie beispielsweise das Gollern insbesondere bei Hähnen

Video: Gesunde, unauffällige Hennenherde

Video: Gollern


Abweichender Zustand

Klagende Geräusche
  • Sind eher bei jungen Tieren während der Aufzucht zu beobachten

  • Klagende Geräusche sind ein Indikator, dass es Puten nicht gut geht 

  • Bestandstierarzt /-tierärztin hinzuziehen

Maßnahmen

  • Stallklimaparameter prüfen

  • Verstärkt auf Anzeichen für ein Infektionsgeschehen achten (Kotkonsistenz, Verschmutzungen, Haufenbildung, Augen- und Nasenausfluss, Schmerzhaltung)

  • Bei Tierkontrolle verstärkt darauf achten, ob andere Hinweise für eine Erkrankung der Herde vorliegen, wie Augen- und Nasenausfluss, Haufenbildung

  • Bestandstierarzt / Bestandstierärztin hinzuziehen


Abweichender Zustand

Alarmrufe
  • Alarmrufe können ein Hinweis dafür sein, dass eine Herde nervös ist 

  • Zu unterscheiden vom „Gollern“

  • Alarmruf

Maßnahmen

  • Ursache für die Nervosität der Herde identifizieren

  • Tierkontrollen ggf. intensivieren, da das Risiko für Panik, sowie Drücken steigt 


Abweichender Zustand

Niesen
  • Hinweis auf das Vorliegen von Atemwegsinfektionen. Abgrenzung zum typischen Niesen beim Balzverhalten der Hähne sicherstellen

  • Beispiel für Niesen

Maßnahmen

  • Bei Tierkontrolle verstärkt darauf achten, ob andere Hinweise für eine Erkrankung der Herde vorliegen, wie Augen- und Nasenausfluss, Haufenbildung

  • Bestandstierarzt / Bestandstierärztin hinzuziehen

  • Ursache für die Nervosität der Herde identifizieren

  • Tierkontrollen ggf. intensivieren, da das Risiko für Panik, sowie Drücken steigt