Zwischen Strohballen und Ruhezone: Struktur im Putenstall
Stand: Juli 2026
- Johannes Bünger, Moorgut Kartzfehn Turkey Breeder GmbH
- Henri Grave, Naturland NRW e.V.
- Bettina Gräfin von Spee, Verband Deutscher Putenerzeuger e.V.
- Franziska Hagen, Deutscher Tierschutzbund e.V.
- Friedrich Wilhelm Haver-Rassfeld, Meierhof Rassfeld
- Silke Schierhold, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
- Dr. Kathrin Toppel, Hochschule Osnabrück
- Jens von Seggern, Landwirt
- Hannah Kanwischer, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Puten sind neugierige und bewegungsaktive Tiere mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach Exploration, Rückzug und räumlicher Gliederung ihrer Umgebung. Eine strukturierte Haltungsumwelt kann damit einen wesentlichen Beitrag zu einer tiergerechten Putenhaltung liefern.
Der folgende Inhalt richtet sich an Tierhalter:innen sowie an Beratungskräfte und soll dabei unterstützen, für den eigenen Betrieb passende Strukturierungselemente zu identifizieren, vorhandene Ausstattung sinnvoll zu ergänzen und mögliche Herausforderungen realistisch einzuschätzen. Neben bereits vielfach verwendeten Lösungen werden auch Ideen und Vorschläge aus der Arbeitsgruppe für alternative Lösungen vorgestellt.
Hintergrund
Eine tiergerechte Putenhaltung orientiert sich am arteigenen Verhalten der Tiere. Ziel ist es daher, die Haltungsumwelt so zu gestalten, dass sie den natürlichen Bedürfnissen der Puten möglichst gut entspricht. So wird unter anderem angestrebt, Tiere mit unkupierten Schnäbeln zu halten.
Aktuell ist dies in der Praxis jedoch noch nicht vollständig umsetzbar. Daher werden Putenbestände überwiegend weiterhin mit gekürzten Schnäbeln gehalten, um das Risiko von Verletzungen durch gegenseitiges Bepicken zu reduzieren.
Grundsätzlich verbietet § 6 des Tierschutzgesetzes (TSchG6) die vollständige oder teilweise Amputation von Körperteilen bei Wirbeltieren, wozu auch das Schnabelkürzen zählt. Abweichend davon können Behörden gemäß § 6 Absatz 3 Satz 1 Ausnahmen zulassen, wenn der Eingriff im Einzelfall unerlässlich ist, um Schmerzen, Leiden oder Schäden für die Tiere zu vermeiden.
In Niedersachsen ist eine solche Ausnahmegenehmigung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Dazu zählen insbesondere die Einhaltung der „Niedersächsischen Empfehlungen7“ als Haltungsstandard, die Teilnahme an anerkannten Schulungen zu deren Inhalten, sowie die systematische Erfassung und Dokumentation von Pickverletzungen im Bestand. In anderen Bundesländern sollten die entsprechenden Voraussetzungen bei der zuständigen Behörde erfragt werden.
Langfristig bleibt das Ziel bestehen, auf das Schnabelkürzen zu verzichten und die Haltungsbedingungen weiter entsprechend anzupassen. In der ökologischen Putenhaltung11 werden bereits schnabel-ungekürzte Puten gehalten. Allerdings werden die dabei erhobenen Daten zum Pickgeschehen betriebsspezifisch erfasst und nicht veröffentlicht, sodass keine allgemein zugänglichen Aussagen über das Ausmaß von Pickverletzungen im Vergleich zur konventionellen Haltung getroffen werden können.
In Hinblick auf eine Haltung schnabel-unkupierter Tiere, gewinnen die Stallstrukturierung und die Anforderungen an das Management dadurch zusätzlich an Bedeutung. Strukturierungselemente können dazu beitragen Stress zu reduzieren, Hierarchiekämpfe zu entzerren und fehlgeleitete Verhaltensweisen wie Federpicken zu begrenzen. Damit leisten sie einen konkreten Beitrag zur Umsetzung des § 2 Tierschutzgesetz6, der eine artgemäße Unterbringung und die Möglichkeit zur Ausübung natürlicher Verhaltensweisen fordert.
Neben Beschäftigungsmaterial und Vorhalten eines „Notfallkoffers7“ (im Falle eines akuten Pickgeschehens eingebrachtes Beschäftigungsmaterial, was nicht dauerhaft im Stall vorhanden ist), sind Strohballen, erhöhte Sitzgelegenheiten, Unterschlupfmöglichkeiten oder ein Außenklimabereich zur Stallstrukturierung und Beschäftigung der Puten empfehlenswert.
Auch in der Praxis hat die Stallstrukturierung in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Ein Großteil der in Deutschland gehaltenen Puten wird nach den Anforderungen der Initiative Tierwohl (ITW) in Haltungsform 2 gehalten13 (Stand 07/2026). Seit 2025 sind bei der ITW Strukturelemente wie Strohballen oder erhöhte Ebenen zur Gliederung des Stalls in verschiedene Funktionsbereiche vorgeschrieben (vgl. Tabelle 1). Dies soll das Ausleben der artgemäßen Verhaltensweisen fördern. Dem natürlichen Aufbaumbedürfnis der Tiere kann so entgegengekommen werden. Zusätzlich ist der Einsatz von Beschäftigungsmaterial, neben einer locker-trockenen und manipulierbaren Einstreu, vorgeschrieben.
In den „Puteneckwerten8“ wird auf die Empfehlungen des Europarates zu Haltung und Versorgung der Tiere Bezug genommen, jedoch enthalten sie selbst keine konkreten Vorgaben zur Strukturierung von Putenställen. Aspekte wie Beschäftigungsmöglichkeiten und Stallstrukturierung standen zum Zeitpunkt ihrer Erstellung noch nicht in dem heutigen Umfang im Fokus der tierschutzfachlichen Diskussion. In der aktuellen Rechtsprechung wird die Bedeutung einer adäquaten Stallstrukturierung nun hervorgehoben. So stellte das Bundesverwaltungsgericht im April 202614 in einem Verfahren zur Putenhaltung fest, dass die Unterbringung in weitgehend unstrukturierten Ställen die Ausübung wesentlicher Verhaltensweisen erheblich einschränkt. In diesem Zusammenhang wurde zudem klargestellt, dass die „Puteneckwerte“ nicht als ausreichender Maßstab zur Beurteilung einer tierschutzgerechten Haltung herangezogen werden können, da „[…] sie die Auswirkungen der festgelegten Eckwerte auf die Ermöglichung eines art- und bedürfnisentsprechenden Ruhe- sowie Sozialverhaltens der Puten nicht hinreichend erläutern und begründen14“. Des Weiteren verweist der Verwaltungsgerichtshof darauf, dass die Empfehlung des Ständigen Ausschusses kein Regelwerk darstellen, sondern lediglich die grundlegenden Bedürfnisse von Puten darstellen22.
Entsprechend besteht hier fachlicher Weiterentwicklungsbedarf der „Puteneckwerte“, um eine art- und bedürfnisgerechte Putenhaltung, insbesondere im Bereich der Stallstrukturierung, zu gewährleisten.
Beschäftigung oder Strukturierung?
Da neben der Stallstrukturierung auch häufig Beschäftigungsmaterial15 im Rahmen von Tierwohlmaßnahmen genannt wird, ist es wichtig zwischen diesen beiden Elementen zu unterscheiden.
Beschäftigungsmaterial adressiert vor allem das Pick- und Erkundungsverhalten der Tiere, während Stallstrukturierung auf die räumliche Gliederung des Stalles abzielt. Zu den zentralen Elementen der Stallstrukturierung zählen erhöhte Ebenen in Form von Strohballen, Sprungtischen oder Sitzstangen. Puten zeigen ein ausgeprägtes Bedürfnis zum Aufbaumen16,17,18, insbesondere während der Dunkelphase, und nutzen erhöhte Strukturen zum Ruhen, als auch als Beobachtungs- und Rückzugsorte. Studien und Praxiserfahrungen zeigen, dass erhöhte Ebenen das natürliche Aufbaumverhalten unterstützen, die Stallfläche erweitern und zur Entzerrung der Besatzdichte beitragen können.
Wird eine solche Gliederung bereits in der Aufzucht etabliert, sind die Elemente den Tieren in der Mast vertraut. Ziel ist es, verschiedene Funktionsbereiche, etwa für Ruhe, Aktivität, Bewegung und Rückzug, zu schaffen.
Wichtig ist zudem, dass „nicht mehr ist mehr“ gilt: Eine Überstrukturierung kann Laufwege verengen, Unruhe verstärken und neue Gefahrenquellen schaffen.
Vorhandene Elemente sollten daher zunächst bewertet werden, bevor zusätzliche installiert werden2.
Tierwohlprogramm | |||||
|---|---|---|---|---|---|
Kriterien | Puteneck-werte | ITW | ITW | ITW | EU-Ökoverordnung |
| Stallstrukturierung | Ab Umstallung in den Maststall:
oder
| Ab Umstallung in den Maststall:
oder
| Ab Umstallung in den Maststall:
oder
| Sitzstangen oder erhöhte Sitzebenen oder beides in jeder Kombination, sofern Folgende gewährleistet ist:
oder
| |
| Zusätzliches Beschäftigungsmaterial | 1 BM je 500 Tiere | 1 Pickelement bzw. Beschäftigungsmaterial pro angefangener 400 m2 nutzbarer Fläche | 2 Pickelemente bzw. Beschäftigungsmaterialien pro angefangener 400 m2 nutzbarer Fläche | 2 Pickelemente bzw. Beschäftigungsmaterialien pro angefangener 400 m2 nutzbarer Fläche | |
Tabelle 1: Übersicht Anforderungen Strukturelemente
Strukturierungselemente in der Praxis
Sprungtische
Möglichkeiten
- Unter den Tischen wird ein Rückzugsort und zusätzlicher Ausweichraum geschaffen
- Perforierte Ebenen (2 cm Lochdurchmesser, mind. 30 cm Tiefe, 70 cm hoch) stellen eine Belüftung für die unter den Ebenen sitzenden Tiere da
- Perforierte Kunststoffplatten sind schonender für die Fußballen als Metallgitter
- An der Wand montierte Ebenen sind hochklappbar, beispielsweise beim Misten oder für die Tierkontrolle
- Werden auch von schwereren Tieren zum Ende der Mast gut angenommen
- Hennen nutzen erhöhte Ebenen mehr als Hähne
- Senken das Risiko von Brustblasen bei schweren Hähnen durch gleichmäßige Gewichtsverteilung
- Rampen können die Nutzung erhöhter Ebenen fördern und das Verletzungsrisiko beim Auf- und Absteigen reduzieren
- Höhenverstellbare Elemente ermöglichen es die Struktur an die Entwicklungsphase der Tiere anzupassen: niedrige Ebenen in der Aufzucht für die kleineren und leichteren Tiere, höhere Ebenen in der Mast für schwerere und größere Tiere
Risiken
- Wenn geschlossene Kotplatten aufliegen, kann keine Belüftung für unter den Ebenen ruhende Tiere sichergestellt werden
- Können in der Aufzucht ein Durchrutschrisiko darstellen
- Metallgitter schlechter für die Fußballen als Kunststoffgitter
- Erhöhtes Risiko für Flügel‑ und Extremitätenverletzungen bei ungünstig platzierten Rampen, oder wenn Höhen, Abstände oder Materialien nicht an das Alter und Gewicht der Tiere angepasst sind
- Erhöhte Reinigungsdauer
- Muss bei der Tierkontrolle genauer beachtet werden, um keine kranken Tiere zu übersehen
Sitzstangen / A-Reuter
Möglichkeiten
- Die Kanthölzer sollten mind. 8 cm breit sein, um genug Aufsitzfläche zu bieten
- Kann in der Aufzucht (bis ca. 6 Wochen) eine Möglichkeit zum Aufbaumen bieten
Risiken
- Bei A-Reutern muss der Winkel und Abstand der Ebenen zueinander passen (siehe Abb. 4)
- Bei schwereren Hähnen besteht ein erhöhtes Risiko von Brustblasen
- Holz kann schwerer zu reinigen sein als etwa Metall und Kunststoff
- Kein zusätzlicher Rückzugsort
- Werden von älteren Tieren schlechter angenommen
Strohballen
Möglichkeiten
- In der Aufzucht und Mast einsetzbar
- Aufzucht: HD-Ballen
- Mast: Quader-, seltener Rundballen
- Geringes Verletzungsrisiko
- Doppelfunktion als Pick‑/Beschäftigungsmaterial und gleichzeitig als veränderbares Strukturelemente mit Aufsitz‑ und Rückzugsmöglichkeiten
- im Rahmen der ITW-Vorgaben können Strohballen jedoch nur als Beschäftigungs- oder Strukturelement angerechnet werden
Risiken
- Abgerundete Kanten können die Tiere abrutschen lassen
- Staubbelastung
- Weniger Ausweichraum bei sozialen Konflikten -> können nicht unterquert werden
- Verlieren mit zunehmender Nutzung an Struktur und Größe -> müssen regelmäßig getauscht werden
Im Folgenden finden sich Vorschläge für weitere Strukturierungen aus der Arbeitsgruppe, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Zulassung bei Kontrollbehörden. Jeder Betrieb muss dabei selber entscheiden, in welchem Rahmen die Vorschläge umsetzbar sind. Eine Absprache mit den Kontrollbehörden kann hilfreich sein. Weitere Materialien können auch im Praxishandbuch „#Pute@Praxis15“ gefunden werden.
Metallwagen mit Strohballen
Möglichkeiten
- Alternative erhöhte Ebene
- Eventuell kostengünstiger als fertig gekaufte erhöhte Ebenen
Risiken
- Nur in der Mast einsetzbar
- Kann bei größeren Tieren umkippen (muss eventuell gesondert befestigt werden)
- Nicht unterquerbar
- Wahrscheinlich nicht bei allen Tierwohlprogrammen anrechenbar
Tische
Möglichkeiten
- Eventuell stabiler als perforierte Ebenen
- Höhenverstellbare Elemente ermöglichen es die Struktur an die Entwicklungsphase der Tiere anzupassen: niedrige Ebenen in der Aufzucht für die kleineren und leichteren Tiere, höhere Ebenen in der Mast für schwerere und größere Tiere
Risiken
- Weniger gut belüftet als perforierte Ebenen
- Wenn an der Wand befestigt: kranke Tiere können sich drunter zurück ziehen -> eventuell schwerer einsehbar
- Stärkere Verschmutzung weil Kot nicht durchfallen kann
Turkey-Tree
vergleichbar einem A-Reuter, jedoch mit breiteren Aufsitzflächen
Möglichkeiten
- Mehrere Tiere können gleichzeitig auf verschiedenen Höhen sitzen
- Entzerrung der Besatzdichte
- Bietet breitere Aufsitzflächen als A-Reuter
Risiken
- Wenn die Ebenen sich zu weit überragen, besteht das Risiko, dass die Tiere sich gegenseitig vollkoten
- Keine zusätzliche Rückzugsmöglichkeit
Unterstandshütte
Möglichkeiten
- Zusätzlicher Rückzugsort
Risiken
- Gefahr von Hitzestau
- Schwerer zu reinigen
- Schwerer einsehbar
Schräge Wand
Möglichkeiten
- Zusätzlicher Rückzugsort
- Schnell umzusetzen
Risiken
- Übersehen von kranken und verletzten Tieren
- Gefahr von Hitzestau
- Muss „Notausgang“ haben -> auf beiden Seiten offen um Tieren Ein- und Ausgang auf beiden Seiten zu ermöglichen
- Kann eventuell schwer zu reinigen sein
Strukturierung durch Licht und Beleuchtung
Möglichkeiten
- Schaffung von Aktivitäts‑, Ruhe‑ und Futterbereichen durch unterschiedliche Lichtzonen
- Kann insbesondere mit anderen Strukturierungselementen genutzt werden
- Kein grundsätzlicher Eingriff in den Stallaufbau nötig
Risiken
- Unterschiedliches Hell-/Dunkel-Empfinden von Mensch und Tier muss in der Beleuchtungsstärke beachtet werden
- Eventuell neue Stallbeleuchtung nötig
- Empfehlungen und Forschungsergebnisse sind nicht immer deckungsgleich mit gesetzlichen Mindestanforderungen
Fazit
Eine wirksame Stallstrukturierung zielt darauf ab, den Stall in klar erkennbare Funktionsbereiche zu unterteilen. Dazu gehören Zonen für Ruhe, Bewegung, Exploration und Rückzug. Strukturierte Ställe können zu geringeren Störungen während der Ruhephasen und saubereren Liegebereichen beitragen. Ein gutes und tiergerechtes Management ist dabei jedoch unverzichtbar. Von einer strukturierten Haltungsumgebung mit einer Kombination aus Strohballen und erhöhten Ebenen scheint auch die Gefieder‑ und Hautgesundheit zu profitieren4. Tiere, die eine Kombination von Beschäftigungs- und Strukturierungsmaterialen im Stall vorfinden, zeigen die meiste Beschäftigungszeit4,5. Es besteht weiterer Forschungsbedarf um zu klären, welche Strukturierungselemente - ggfs. in Kombination mit Beschäftigungsmaterialien - den größten Nutzen für die Tiere bieten, ohne den Stall mit einer Vielzahl an Elementen zu überladen.
Literatur
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- Verband Deutscher Putenerzeuger e.V. Bundeseinheitliche Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen. (2013). https://www.bing.com/ck/a?!&&p=ad3ac4f88cdf1f9b2a03425895bfc8900598b99c0733a7fcbf5ccacf9953a813JmltdHM9MTc3ODAyNTYwMA&ptn=3&ver=2&hsh=4&fclid=09c0ffb4-8f9d-667a-369c-eb5f8e5d679e&psq=puteneckwerte&u=a1aHR0cHM6Ly93d3cubWwubmllZGVyc2FjaHNlbi5kZS9kb3dubG9hZC83MjkyMy9CdW5kZXNfRWNrd2VydGUucGRm
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- Durchführungsverordnung (EU) 2020/464 der Kommission vom 26. März 2020 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) 2018/848 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. L 98, S. 2–25. eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/
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