Tierwohlplanung
Sehen - Verstehen - Verbessern
Tierwohlplanung ist ein strukturierter, praktischer Ansatz, um Tiergesundheit und Tierwohl im eigenen Betrieb gezielt und dauerhaft zu verbessern. Statt nur auf akute Probleme zu reagieren, setzt die Tierwohlplanung auf Prävention: das Tierwohl wird regelmäßig erfasst, Risiken werden erkannt und passende Managementanpassungen geplant und umgesetzt. Dieser Prozess läuft kontinuierlich ab und hilft, Schwachstellen im Betrieb frühzeitig zu erkennen.
Für Landwirtinnen und Landwirte lohnt sich Tierwohlplanung gleich mehrfach. Gesündere Tiere bedeuten weniger Krankheitsfälle, geringere Verluste und einen reduzierten Arzneimitteleinsatz. Gleichzeitig steigen Leistungsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Planungssicherheit im Betrieb. Durch klare Strukturen und einfache Werkzeuge lässt sich Tierwohlplanung gut in den Betriebsalltag integrieren und unterstützt dabei, gesetzliche Anforderungen zur Eigenkontrolle des Tierwohls sinnvoll zu erfüllen.
Kurz gesagt: Tierwohlplanung hilft, mit den Herausforderungen Schritt zu halten, gezielt zu handeln und Tiergesundheit und Wohlbefinden im Betrieb zu verbessern.
Die Website bietet eine kompakte Einführung in das Konzept, praktische Tipps und eine strukturierte Übersicht über verfügbare Werkzeuge für die Tierwohlplanung bei Milchkühen, Kälbern und Mastrindern. Eine thematische Infothek liefert vertiefende Informationen zu diversen Tierwohlthemen. Ergänzend unterstützt ein neu entwickelter Analyse-Assistent bei Problemen in der Kälberhaltung die Ursachenanalyse und Maßnahmenplanung.
Der Ratgeber zur Tierwohlplanung erklärt das Konzept ausführlich und liefert Hintergrundinfos und Praxistipps. Er steht kostenlos als PDF zur Verfügung und ist auch als Druckexemplar erhältlich. Die gedruckte Version (A5) kann kostenfrei unter [email protected] bestellt werden.
Das Projekt “Tierwohlplanung” ist Teil des Verbundvorhabens InnoRind. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung, Förderkennzeichen 28N-3-042-09.