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Praktikererfahrungen zum Kupierverzicht

Nach wie vor gilt die Haltung von unkupierten Schweinen als Königsdisziplin. Viele Landwirte scheuen aufgrund der möglichen Folgen bei Schwanzbeißausbrüchen den Einstieg in den Kupierverzicht. Seit Jahren versuchen Wissenschaft und Praxis Lösungen zu finden, erfolgreich Tiere mit intakten Ringelschwänzen zu halten. Mittlerweile liegen bereits zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Einflussfaktoren und erfolgversprechenden Maßnahmen bei der Haltung unkupierter Schweine vor. Trotzdem sind es vor allem Erfolgsgeschichten von Berufskolleginnen und Berufskollegen, die andere Betriebe dazu motivieren, sich mit dem Kupierverzicht auseinanderzusetzen und auf dem eigenen Betrieb selbst Erfahrungen zu sammeln. Auf Anregung der Arbeitsgruppe Kupierverzicht im Tierwohl-Kompetenzzentrum Schwein haben Tierwohlmultiplikator:innen mit Betriebsleiter:innen über Erfolge und Misserfolge auf ihrem Weg zum Kupierverzicht gesprochen. 

Ökohof Liescher aus Teterow (Mecklenburg-Vorpommern)

Tierwohlmultiplikatorin Patricia Lössner im Gespräch mit Ulrike Liescher vom Ökohof Lieschern. Familie Liescher bewirtschaftet in Teterow (Mecklenburg-Vorpommern) einen Betrieb mit 3.000 Legehennen (Bodenhaltung), 95 Milchkühe sowie 150 Sauen im geschlossenen System.

 

 

  • Interview zum Kupierverzicht Ökohof Liescher

Impressionen aus dem Betrieb

Korff Agrar OHG aus Warstein (Nordrhein-Westfalen)

Tierwohlmultiplikator Johannes Heer (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) im Gespräch mit Robin Korff von der Korff Agrar OHG. Herr Korff bewirtschaftet in Warstein (Nordrhein-Westfalen) einen Ackerbau- und Schweinemastbetrieb.

 

 

  • Interview zum Kupierverzicht Korff OHG

Impressionen aus dem Betrieb

Thomas Asmussen aus Gelting (Schleswig-Holstein)

Tierwohlmultiplikatorin Janna Fritz (Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein) im Gespräch mit Thomas Asmussen. Herr Asmussen bewirtschaftet in Gelting (Schleswig-Holstein) einen Betrieb mit Sauenhaltung und Schweinemast. Der Ackerbau-Veredelungsbetrieb verfügt über 150 Zuchtsauen, der Maststall hat 1.440 Plätze. 

 

 

  • Interview zum Kupierverzicht Thomas Asmussen

Josef Mertens aus Olpe (Nordrhein-Westfalen)

Dr. Sabine Schütze (Geschäftsstelle des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) im Gespräch mit Josef Mertens vom Schnieders-Hof. Herr Mertens bewirtschaftet in Olpe (Nordrhein-Westfalen) einen Schweinemastbetrieb (Pigport).